Aus pädagogischer Sicht hat die Jahrgangsmischung für uns Vorteile. Durch innere Differenzierung erreichen wir eine weitgehende Selbststeuerung der Kinder. Aller Kinder werden entsprechend ihres individuellen Lern- und Entwicklungsstandes gefördert (Förderkonzept auf der Basis von Diagnostik, z.B. HSP). Das soziale Lernen wird durch Alters- und Entwicklungsheterogenität gestärkt, indem die Kinder miteinander und voneinander lernen. Dadurch, dass sich Jüngere und Ältere in der Sprach- und Erklärungsebene nahe sind, regen sie sich gegenseitig an. Kooperation und kommunikatives Lernen werden gefördert. So erwerben sie selbstständig ein eigenes methodisches Repertoires für kooperatives Handeln. Das Prinzip des selbstverantwortlichen Lernens wird durch längerfristige Planung, die themenbezogen und differenziert in den Anforderungen ist, gestärkt.
Die Klassen 1 und 2 führen wir als zwei jahrgangsgemischte Klassen. Bei Teilleistungsstörungen sowie besonderen Begabungen des Kindes besteht die Möglichkeit gezielter Förderung in diesen Bereichen. Es besteht die Möglichkeit, auch während des Schuljahres vom Kindergarten in die Schule überzuwechseln. Die meisten Kinder bleiben zwei Jahre in der Eingangsstufe, ein Kind kann aber bis zu drei Jahre in der Eingangsstufe verbleiben oder diese in einem Jahr absolvieren. Es gibt keine Sitzenbleiber mehr.
In Klasse 5 und 6 unterrichten wir in bestimmten Phasen des Schuljahres in jahrgangsgemischten Gruppen.