Rahmenbedingungen
KlassenzimmergestaltungBei einer kindgerechten, funktionalen und anregenden Gestaltung von Klassenzimmern müssen sowohl die Anforderungen eines Arbeitsraumes, als auch die eines Wohnraumes erfüllt werden. Für Kinder gilt, dass sie sich in ihren Räumen wohlfühlen müssen, um darin arbeiten, lernen und leben zu können. Wenn sie sich mit ihrem Raum identifizieren, wenn sie erfahren, was es heißt, ästhetische und funktionale Qualitäten in Räumen zu entwickeln, hat dies positive Auswirkungen auf ihr Lernverhalten und wirkt gegen Kontaktarmut und Schulvandalis-mus. Bei der Ausgestaltung der Klassenzimmer achten wir auf höchste Qualität. Kinder können nur die Qualitätsmaßstäbe entwickeln und übernehmen, die auch der Gestaltung ihrer Umgebung zugrunde liegen. Deshalb haben wir in der Zusammenarbeit mit Schülern, Eltern, Hausmeister und Kollegen im Rahmen von Projektwochen, des erweiterten Bildungsangebotes oder innerhalb des Technikunterrichts alle Klassenzimmer ausgebaut. Auch Pflanzen und das Aquarium werden von den Schülern selbst versorgt. Sie lieben die Möglichkeit, in der Tee-Ecke mit der Kaffeemaschine Tee zu kochen, den sie in den Pausen, aber auch während der freien Arbeit trinken dürfen. In einem anderen Regal findet sich eine kleine Stereoanlage mit Kassetten-recorder und CD-Player, die für den Unterricht eingesetzt wird, aber auch dem Musikhören in den kleinen Pausen genutzt werden kann. |
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Vernetzung der Klassenzimmer bzw. der SchuleNach einer dreijährigen Phase wurde das Projekt "Multimedia-Ausstattung" an der Altinger Schule abgeschlossen. Die Gemeinde Ammerbuch hat einen Computerraum eingerichtet, die Firma Alcatel stattete alle Klassen- und teilweise auch Fachräume der Hauptschule mit je zwei bis drei Computerplätzen mit Internetzugang, einem Drucker und einem Scanner aus. Die Firma Agilent Technologie spendete für alle Grundschulklassen je zwei fast neuwertige Computer. Die Jugendstiftung Baden Württemberg finanzierte die Einrichtung des Büros unserer schuleigenen Firma Altina, einen Computerarbeitsplatz und die Verbindung mit dem Schulnetz. Mit Geldern der Robert Bosch Stiftung und einer Spende der für die Vernetzung notwendigen Kabel durch die Fa. Elektro Hofer konnte die ganze Schule darüber hinaus vernetzt werden. Alle Hauptschüler bekamen durch Studenten der Firma Alcatel eine Anwender-, Internet- Schulung und eine Gruppe von 6 Schülerinnen und 3 Lehrern eine Netzwerkschulung. Die Firma Alcatel hat neben der Spende der hochwertigen Computerausstattung auch die Einrichtung vor Ort von Anfang an komplett übernommen und zwar mit Auszubildenden der Alcatel-Berufsausbildung. Eine Arbeitsgruppe von sieben Studentinnen und Studenten der Berufsakademie, Fachrichtung Informationstechnologie und Elektrotechnik, erstellte zunächst ein Konzept. Die Planung für die Nutzung von PCs und Internet wurde dabei genau auf die Bedürfnisse der Altinger Schule abgestimmt. Die Alcatel-Studenten entwickelten ein Schulungsprogramm und Schulungsunterlagen. Fünf Auszubildende rüsteten, zusammen mit Altinger Schülerinnen, die von der Firma Algilent Technologie gesponserten Rechner für die Grundschulklassen auf, richteten Internetzugänge ein und integrierten auch die Grundschule ins Schulnetz. Vor allem für die Projektarbeit ist die Computerausstattung und Vernetzung unserer Schule eine unschätzbare Möglichkeit. Notwendige Informationen können damit schnellstmöglich beschafft, ausgewertet, ins Projekt eingebracht und präsentiert werden. Darüber hinaus können die Computer in der freien Arbeit bspw. für Lernsoftware eingesetzt und der sinnvolle alltägliche Umgang mit diesem Medium gefördert werden. Alle Klassen, Schüler/innen und Lehrer/innen haben ihre eigene Email Adresse, so dass jeder mit jedem übers Netz kommunizieren und Informationen austauschen kann. |
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