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Wir legen großen Wert auf ritualisierte Abläufe, die das Schuljahr, den Wochenanfang, den Einstieg in den Unterrichtsvormittag, die Unterrichtsstunde rhythmisieren und gestalten. Wir verstehen unter Ritualen sich wiederholende, regelmäßige, verlässliche, symbolische Handlungen von einzelnen oder Gruppen, die zeitlichen Verläufen, Beziehungen, Gefühlen, Sinndeutungen und Veränderungen sinnlichen Ausdruck geben, diese deuten und bearbeiten.
Sie sollen
- entlasten und stützen, Halt geben und verlässliche Konstanten bieten
- das Leben überschaubar machen
- als Zeichen der Zugehörigkeit das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, die Motorik und Wahrnehmung schulen, das Neugierverhalten fördern und Sicherheit vermitteln
- der inneren Ordnung dienen, die Konzentration fördern, die Phantasie anregen und Lebenssinn verdeutlichen
- Konsens schaffen und im Unterschied zu den Regeln nicht nur einen rationalen Kern sonder immer eine bestimmte Symbolkraft entfalten
- immer wieder überprüft, möglicher weise aufgelöst und den Gegebenheiten angepasst werden.
Wir unterscheiden
- Alltagsrituale, die den Tag gliedern und der täglichen Zeit Rhythmus und Takt geben, die darüber hinaus Beziehungen stiften, Zugehörigkeit, Geborgenheit, Identität und Vertrauen vermitteln.
- Gemeinschaftsrituale, die einer Gruppe ein Gefühl der Identität und der Zusammengehörigkeit geben, die gemeinsame Wert, Leidenschaften und Lebensinhalte vermitteln
- Interaktionsrituale, die Beziehungen symbolisieren und Kommunikation schützen
- Jahrestagsrituale, die den Übergang von einem Jahr zum andern markieren und Veränderungen anzeigen, die Verbundenheit zum Ausdruck bringen und Gefühle mitzuteilen erlauben
- Feiertagsrituale, die das Jahr gliedern und der Zeit Rhythmus und Takt geben, indem sie natürliche Ereignisse aufnehmen, mit Grundthemen menschlichen Lebens und des christlichen Glaubens verknüpfen, die über die Beziehungsstiftung hinaus Anteil an gemeinsamen Sinnvorstellungen und Visionen geben und mit anderen Menschen einer Kultur, einer Gesellschaft oder einer Religion verbinden
- Lebenskreisrituale , die Lebensveränderungen markieren, die Bisheriges abschließen und Raum zur Neuorientierung öffnen
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 Schuljahresanfang
Begrüßung der Neuen
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